
Einführung
So ist das. Wir fertigen In-Wand-Infrarotstrahler für Ingenieure, die schnell Wärme benötigen. Ohne langwierige Umbaumaßnahmen an einer gesamten Anlage – einfach schnelle, gezielte Wärme.
Der Kernpunkt ist simpel: Die richtige Wärmemenge genau an die Stelle bringen, an der sie gebraucht wird. Die eigentliche Herausforderung? Die Leistung des Heizgeräts an den individuellen Wärmeverlust des Raumes anzupassen. Wird hier falsch kalkuliert, läuft die Einheit entweder permanent oder erreicht nie die erforderliche Temperatur.
Die Leistung hinter dem Konzept
Wir arbeiten nicht mit Schätzungen. Wir beginnen mit harten Zahlen. Es gilt, die Raumgröße zu berücksichtigen, wie viele Wände zur kalten Seite zeigen und wie der Dämmwert ist. Alles basiert auf Daten.
Diese In-Wand-Infrarotstrahler werden typischerweise an einem 220-240V-Stromkreis betrieben und leisten zwischen 1.500W und 5.000W.
Man denke an einen nach Norden ausgerichteten Raum mit dünner Dämmung, der ständig Wärme verliert. Hier benötigt man eine höherwertige Einheit, um den ständigen Wärmeverlust auszugleichen. Ein nach Süden ausgerichteter Raum mit guter Dämmung hingegen hält die Wärme besser. Dort reicht ein Gerät mit niedrigerer Leistung, was Energie spart und Überhitzung vermeidet.
Ziel ist es, die Heizleistung exakt auf den spezifischen Wärmeverlust des Raumes abzustimmen. So schaltet die Einheit zyklisch und läuft nicht dauerhaft im Dauerbetrieb.
Die Technik, die den Job erledigt
Im Inneren kommt es auf das Quarzrohr an. Es enthält das Heizelement und ist speziell beschichtet, um die Abstrahlung in den mittleren Wellenlängenbereich des Infrarots zu verschieben.
Diese Wellenlänge verliert in der Luft weniger Energie und erwärmt direkt Personen und Objekte. Die Wärme wird sofort wahrgenommen, nicht erst nach langsamem Aufheizen des gesamten Raumes.
Die Anschlüsse sind robust ausgelegt. Wir verwenden R7s- oder SK15-Fassungen, die eine belastbare Verbindung bei hohen Temperaturen gewährleisten und häufige Heiz- und Abkühlzyklen aushalten.
Diese Anschlüsse sind widerstandsfähig gegenüber Vibrationen auf dem Werkstattboden und der Dauerbelastung durch kontinuierlichen Betrieb. Sie sorgen für eine zuverlässige Verbindung, die sich durch Temperaturwechsel nicht lockert.
Wo der Einsatz sinnvoll ist (und was zu beachten ist)
Diese Heizgeräte liefern direkte, lokal begrenzte Wärme. Sie eignen sich für Werkstätten, Lagerhallen oder stark frequentierte Eingangsbereiche, in denen gezielt nur ein bestimmter Bereich beheizt werden soll.
Die Installation in der Wand hält den Platzbedarf gering und schafft wertvolle Bodenfläche frei.
Ein Nachteil ist die hohe Wärmedichte. Eine leistungsstarke Einheit gibt viel Wärme in einem konzentrierten Bereich ab. Deshalb ist auf das Kühlsystem der Maschinen sowie auf nahegelegene elektrische Komponenten zu achten. Diese müssen so positioniert sein, dass sie den Anstieg der Umgebungstemperatur verkraften.
Vor der Installation sind die erforderlichen Abstände zu prüfen. Es handelt sich um eine schnelle, effektive und gezielte Lösung, die jedoch eine sorgfältige Planung benötigt, um die thermische Belastung zu kontrollieren.