
Ihre Infrarotheizung wirklich intelligent machen
Wir bauen diese Infrarotheizplatten mit der Schutzklasse IP44 – damit sie auch mit unangenehmen Bedingungen umgehen können: Spritzer, Staub sowie feuchte Umgebungen, in denen herkömmliche Elektronik versagen würde. Doch der eigentliche Vorteil entsteht, wenn man auf das manuelle Umschalten verzichtet und die Hausautomatik die Kontrolle übernimmt.
Die technischen Details
Zunächst ein Wort zum „IP44“-Schild: Es bedeutet, dass die Heizplatte gut abgeschlossen ist und somit nicht durch Spritzer aus allen Richtungen beschädigt werden kann. Im Inneren werden Kurzwellen-Infrarotstrahler verwendet. Anstatt Energie darauf zu verschwenden, die Luft um Sie herum zu erwärmen, strahlen diese direkt Wärme auf die Oberfläche ab. Damit dies mit einem Smart-Hub funktioniert, verwenden wir einen leistungsstarken Relais oder einen PWM-Controller. Dieser dient als Brücke, sodass ein schwacher, niedrigspanniger Signal von Ihrem Handy oder Hub dazu führt, dass die Hochvolt-Heizgeräte in Betrieb genommen werden.
Wärme auf Knopfdruck
Der größte Vorteil ist die Möglichkeit, die Heizung einfach per Knopfdruck einzuschalten. Sie können festlegen, dass die Heizung genau dann anspringt, wenn die Temperatur unter 10°C fällt – oder sobald Ihr Handy eine bestimmte geografische Grenze überschreitet. Da es sich um Infrarotheizung handelt, muss man nicht warten, bis der Heizkörper angeheizt ist. Sobald man den Knopf drückt, wird die Schaltung aktiviert – und man spürt sofort die Wärme.
Eines sollte man beachten
Es gibt jedoch einen Haken: Schnelle Erwärmung bedeutet viel Energieverbrauch. Wenn Sie mehrere dieser Heizplatten anschließen, sollten Sie nicht einfach nur alles anschließen und darauf hoffen, dass alles funktioniert. Prüfen Sie lieber Ihre Sicherungen sowie die Stärke der Kabel. Wenn drei oder vier 2kW-Heizgeräte gleichzeitig Energie verbrauchen, kann das dazu führen, dass die Sicherung durchbrennt. Mein Rat: Planen Sie einen schrittweisen Start der Heizgeräte ein. Geben Sie jedem Heizgerät etwas Zeit, um sich anzupassen. So bleibt Ihr Stromnetz stabil und es kommt zu keinen unerwarteten Ausfällen.