
Ihre Lagerheizer zu „intelligenten“ Geräten machen
Wenn Sie schon einmal in einem eiskalten Lager gearbeitet haben, kennen Sie die Schwierigkeiten. Man schaltet die Heizung ein – und wartet. Die meisten Systeme versuchen, die Luft zu erhitzen. Das ist im Grunde wie das Versuchen, die Außentemperatur zu erhöhen – es ist eine Verschwendung von Geld und Zeit.
Deckenstrahler sind anders. Sie beeinflussen nicht die Luft, sondern senden Infrarotwellen direkt auf die Menschen und Ausrüstungen. Es ist, als würde man an einem klaren Oktobermorgen in der Sonne stehen.
Doch die eigentliche Magie entfaltet sich, wenn man auf die manuellen Schalter verzichtet und diese Geräte in ein intelligentes System einbindet.
Sofortige Wärme
Das Beste an diesen Heizern ist, wie schnell sie in Betrieb gehen. Da die Heizelemente nicht viel Volumen haben, erreichen sie ihre maximale Temperatur bereits nach Sekunden. Wenn man sie mit einem intelligenten Relais oder einer Wi-Fi-Brücke verbindet, kann man den Zeitpunkt genau steuern. Stellen Sie sich vor, Sie drücken einen Knopf auf Ihrem Handy, während Sie Ihren Morgenkaffee trinken – schon ist der Boden warm, sobald Ihre Mitarbeiter den Raum betreten.
Es handelt sich dabei um einen einfachen Prozess: Ihr Handy gibt Anweisungen an das Gateway, das wiederum den Stromkreis schließt – und die Wärme erreicht sofort den Boden. Kein Warten auf die Zirkulation der Luft. Einfach sofortige Wärme.
Die Technologie zum Funktionieren bringen
Damit das funktioniert, verwenden wir Protokolle wie Modbus oder MQTT. Das bedeutet einfach, dass die Heizgeräte mit Ihren anderen Sensoren kommunizieren können. Man kann festlegen, dass die Heizung erst dann eingeschaltet wird, wenn die Temperatur unter einen bestimmten Wert fällt – oder nur dann, wenn die Überwachungssensoren erkennen, dass jemand tatsächlich im Arbeitsbereich steht. Dadurch wird beaucoup Energie gespart.
Aber Achtung: Achten Sie auf die Strombelastung. Wenn Sie zwanzig Hochleistungsheizgeräte gleichzeitig einschalten, könnte der Schalter durchbrennen oder die Lichter könnten flackern. Wir setzen normalerweise einen „versetzten Start“ ein – die Heizgeräte werden nacheinander eingeschaltet. So bleibt das Stromnetz stabil und die Lichter bleiben an.
Ein Rat zur Hardware
Es ist großartig, intelligente Steuerungen einzusetzen – doch dadurch entsteht auch ein weiterer Bestandteil, der kaputtgehen kann. Man wechselt von einem einfachen Wandschalter zu etwas, das vom Netzwerk abhängt.
Mein ehrlicher Rat: Verlassen Sie sich nicht zu 100% auf die App. Netzwerke können ausfallen, Router können neu gestartet werden. Wenn Ihr WLAN an einem Dienstagmorgen im Januar ausgeht, möchten Sie sicherlich nicht, dass Ihre Mitarbeiter frieren müssen. Installieren Sie immer einen manuellen Schalter vor Ort.
Es handelt sich dabei um ein kleines Detail – doch es macht den Unterschied zwischen einem intelligenten System und einem frustrierenden System aus.